Sonntag, 21. Juli 2013

Kirk Spaders geheimes Autorenhandbuch Teil 3

Hi,

schön, dass du hier bist. Ich wollte noch erzählen, wie es weiterging, nachdem ich den Verdacht hatte, dass das mit dem Schreiben funktionieren könnte.
In Produktrezensionen und bei Suite 101 hatte ich gute Beurteilungen bekommen, aber das war ja mehr die Sachbuchebene. Mein Ziel war es aber, Romane zu schreiben, also Belletristik.

Aber wo konnte man einen Text zur Probe einreichen? In einem der Rezensionsforen stieß ich auf www.neobooks.com. Eine Community, gegründet von einem großen deutschen Publikumsverlag, in der Autoren und Leser die Auswahl der besten Geschichten übernahmen. Wow.
Das war dann etwas reichlich hoch gegriffen, fand ich. Trotzdem registrierte ich mich und sah mir die ganze Sache gründlich an. Beeindruckt von dem Fachwissen und dem Talent der Rezensenten und Autoren, die dort unterwegs waren, musste ich schlucken. So gut war ich nicht. Oder?

Im Februar 2011 schrieb Neobooks einen Wettbewerb für eine Weihnachts-Regiokrimi-Anthologie aus. 10 Normseiten. Oh mein Gott, Kurzgeschichten? Das war für mich die schlimmste Disziplin, wie sollte man auf so wenig Seiten eine Handlung hinkriegen, dann auch noch einen Krimi? Unmöglich.

Obwohl ...

Ich hatte übungsweise ein paar kurze Texte geschrieben und mir fiel ein, dass einer von denen fast die Kriterien erfüllte. Es gab nur einen Haken ...

Trotzdem bohrte der Gedanke weiter in mir. Warum nicht? Aber würde ich mich nicht lächerlich machen? Andererseits, na und? Ich hatte mich mit Pseudonym angemeldet, konnte also alles löschen, wenn man mich zerpflücken würde. (Pseudonym würde ich für Anfänger durchaus empfehlen, dazu gibt es nochmal einen separaten Blogartikel demnächst)

Also habe ich die Weihnachtsgeschichte umgeschrieben, regionalisiert und am 18.02.2011 in den Äther gejagt. Nachdem ich "Enter" gedrückt hatte, habe ich den Laptop mit einem lauten Knall zugeklappt und hysterisch gekichert, ehrlich.
Ich hatte tatsächlich eine Kurzgeschichte abgeschickt. Eine, in der kein Kommissar vorkam, keine Leiche, zumindest keine menschliche.
Die Geschichte hieß "Bis das Harz gefriert". Protagonist ist ein Weihnachtsbaum. Die Geschichte und den Klappentext findest du hier: Bis das Harz gefriert
Ich war aufgeregt. Ich habe tagelang nicht mehr die Seite aufgerufen aus Angst. Aber dann habe ich mir gesagt: "Was kann passieren? Wenn sie es grottig finden, werden sie dir wenigstens sagen warum. Dann kannst du es beim nächsten Mal besser machen." Das ist ganz wichtig. Kritik tut weh, aber sie hilft.
Also habe ich nachgesehen und meine Kinnlade schlug mit lautem Knall auf meinen Adamsapfel: Ich hatte eine Fünf-Sterne-Rezension! Leute, die mich nicht kannten, fanden meine Geschichte gut!

Das war einer von vielen "WOWW!"-Momenten, die ich seitdem hatte, aber wahrscheinlich der Wichtigste. Ich glaube, bei einer Ein-Sterne-Rezension hätte ich nie wieder geschrieben.
Naja, ich ließ die Geschichte im Wettbewerb und habe tatsächlich gewonnen. Zusammen mit 11 anderen tollen Stories landete ich in der Anthologie Mörderische Weihnacht.
Das war groß. Aber es wurde noch besser. Davon aber im nächsten Artikel.

Für dich wichtig: Du musst Mut haben. Wenn du unsicher bist, fang klein an und hau nicht sofort dein 800-Seiten-Manuskript unter deinem richtigen Namen raus. Versuch mal eine Kurzgeschichte.

Was kommt als Nächstes: Da die Bloggerei ganz schön Zeit beansprucht habe ich mir überlegt: Wir schreiben meine nächste Geschichte einfach zusammen. Ich komme mit dem Schreiben weiter und du siehst, wie sowas laufen kann. Wir schreiben zusammen, entwerfen Cover, Exposee und Klappentest und dann veröffentlichen wir das. Natürlich in mehreren Schritten. klingt gut?


Donnerstag, 18. Juli 2013

Kirk Spaders geheimes Autorenhandbuch Teil 2

Über dreißig Grad draußen und der Chinabote bringt mir gleich was zu essen. Ich hoffe, du verstehst, was ich opfere, um dir jetzt ein paar Tipps zu geben.

Alle, die sich als Hobbyautoren bezeichnen und alle, die nur schreiben um Geld zu verdienen, müssen jetzt tapfer sein: beides funktioniert nicht.

Jeden Tag hauen einem auf Facebook, Amazon, Foren und Blogs Leute ihre oder fremde Erfolgsgeschichten um die Ohren. Da werden Rankings und Verkaufszahlen veröffentlicht, das einem schwindelig wird.

Lass dich nicht täuschen: Schreiben, um die schnelle Mark* zu machen funktioniert ... manchmal.

(*Mark ist natürlich veraltet, aber wenn das mit dem Euro so weitergeht ...)

Genau wie Lotto. Funktioniert ... manchmal. Hauptfaktor: Glück und ...

ja, jetzt das Geheimnis des Tages: genug Lose. Wenn ich alle Lose einer Lotterie kaufe, ist die Wahrscheinlichkeit einen Hauch höher, als wenn ich nur eines kaufe, nicht wahr?

Also: mit nur einer Geschichte ist nicht viel zu machen. Der Leser will mehr, also schreib mehr. Teste, welches Genre für dich funktioniert, was dir am meisten Spaß macht und SCHREIB.

In Deutschland gibt es ein oder zwei Handvoll Autorinnen, die vom Selfpublishing im Bereich eBooks leben könnten. Also darf Geld nicht das Hauptmotiv sein. Hobby reicht aber auch nicht, wenn es was werden soll. Wenn mein Hobby Briefmarkensammeln ist und ich die Dinger in einem großen Eimer unsortiert aufbewahre ist das Hobby, aber nicht professionell.

Die einzige Art zu Schreiben, ist Passion. (Das wäre dann das Zitat des Tages von mir)

Viele, die ihren "Durchbruch" hatten sind bereits wieder weg vom Fenster. Es gibt einen Haufen "Eintagsfliegen", die mit Glück und Methode in den Top 10 gelandet sind. Aber der gemeine Leser ist ein wankelmütig Mensch, er ist nicht treu, er richtet sich nach den anderen, er kauft ein Buch, aber nicht die Serie, er liest mal eBook, mal ein Raschelbuch (also diese Papierdinger).

Was ich damit sagen will: Eine der Haupttugenden eines angehenden  Autors ist:

G_ _ _  LD  (Wenn du das jetzt zu "GELD" ergänzt hast, bitte die Prioritäten prüfen)


So, der Chinabote hat geklingelt, bis zum nächsten Mal.

VG Kirk


Im nächsten Teil reden wir über Mut. Den braucht man nämlich auch.


Dienstag, 16. Juli 2013

Kirk Spaders geheimes Autorenhandbuch Teil 1

Liebe Leser, liebe Autoren,

bisher habt ihr in diesem Blog eine Menge konfuses Zeug zu lesen bekommen. Das wird sich jetzt ändern.
Deswegen fange ich heute mit Kirk Spaders geheimen Autorenhandbuch an. (Warum geheim? Erkläre ich später)
Es wird regelmäßig essentielle Tipps, gutgemeinte Ratschläge und neue Erkenntnisse aus meinem Autorenleben an euch weitergeben. Jeder, der das liest, wird genau wie ich, besser schreiben, jeden Tag 10-20 Seiten schaffen, reich, schlank und berühmt werden, einen Verlag finden und jedes Jahr in eine Verfilmung seiner Bücher ins Kino gehen können.

Erstens werde ich über meine bisherigen Erfahrungen im Selfpublishing berichten. Ich wollte das eigentlich erst tun, wenn ich reich und berühmt bin, aber eine meiner Erfahrungen ist, dass das wohl noch dauern kann.
Aber ich habe eine Menge gelernt, seit ich 2011 meine erste Geschichte in die Welt geschickt habe.

Ich bin keiner der Autoren, die bereits vier Monate vor ihrer Geburt angefangen haben, Kurzgeschichten auf die Innenseite der Fruchtblase ihrer Mutter zu schreiben. Bei mir hat es etwas länger gedauert. Und das war auch gut so.

Die wichtigste Frage war und ist: Kann ich schreiben? Man könnte diese Fähigkeit als Grundvoraussetzung betrachten.
Natürlich können die meisten schreiben, aber: will das auch jemand lesen?
Viele können unter der Dusche singen, aber will das auch jemand hören? Wie findet man das heraus?

Lösung: Karaokebar
Bar voller als vorher - Talent
Bar leerer als vorher - kein Talent oder die Bar hat mittlerweile geschlossen
Bar bleibt auf Dauer geschlossen - verlasse das Land und höre auf zu singen

Ganz ähnlich ist es mit dem Schreiben:

Ich wusste nicht, ob ich es konnte, ob das jemand lesen wollte und ich hatte keine Lust auf Kritik.

Die einfache Lösung war: ich habe gar nicht erst angefangen damit.

Das war toll, ich brauchte mir keine Sorgen zu machen. Aber dann passierte es. Es war 2006, ich war mit meiner Familie im Urlaub auf Mallorca und saß am Pool, als jemand von innen an meine Schädeldecke klopfte (Nein, es war kein Kater).
Es war ein Protagonist. Ich habe ihm gesagt, er solle mich in Ruhe lassen, weil ich Urlaub hatte. Hat er aber nicht. Also habe ich mir ein Ringheft mit Spiralbindung DIN A 5 und einen Kuli besorgt.
Dann habe ich losgeschrieben und war nicht mehr ansprechbar. Der Protagonist war erst mal zufrieden. Das Manuskript ist immer noch nicht fertig, aber ich habe den Kerl zwischen den Seiten eingefangen, damit Ruhe war. War aber nicht. Es kamen immer mehr Protagonisten, die in eine Story wollten. Ja, so ist das als Autor, die Geschichten bilden sich und kommen einem in den Kopf. Ganz von selbst.

Also musste ich rausfinden, ob ich wirklich Talent habe.
Am besten erst mal klein anfangen.
Aber wo?
Ha! Amazon. Wie wäre es, wenn ich erst mal eine Rezension schreiben würde und dann sehe, ob jemand "hilfreich" anklickt. Gesagt, getan. Glaub mir, die ersten "Hilfreich"-Klicks taten meiner Seele gut. ich wurde mutiger und schrieb Rezensionen über Uhren, Sonnenschirme und Schweizer Taschenmesser bei verschiedenen Verbraucherportalen, sprich "Dooyoo", "Ciao" und "Yopi". Da gab es jeweils eine ganze Community, die Rezensionen bewertete und kommentierte.
Und das sind richtig nette Menschen, die mich wahnsinnig motiviert haben, weiterzumachen.
Natürlich habe ich auch einige "Nicht hilfreich"-Klicks bekommen und mich schwarzgeärgert, diesen verdammten Trollen gewünscht, ihnen möge wochenlang grüner Schleim aus den Ohren laufen und ... aber das gehört dazu. Es ist wie bei einer Auster, praktisch die erste Schicht der Perle, die einen schon etwas härter macht. Außerdem musste ich zähneknirschend zugeben, dass manche Kritik gerechtfertigt war.

Der nächste Schritt war groß. Mutig. Ich hatte positives Feedback, aber nicht von Profischreibern.
Die fand ich bei Suite 101. Dort musste man sich mit einem Text bewerben, damit man dort Artikel schrieben durfte. Es gab Redakteure! Ich schrieb einen Text über Armbanduhren in 2008 und reichte ihn ein. Und ich wurde angenommen! Ich hatte es geschafft! Ich war Profiautor, ich war wie Hemingway, Homer, Fleming! Nein, war ich nicht. Gleich der nächste Artikel wurde wegen Fehlern bemängelt und ich stellte fest, dass ich eine Kleinigkeit vergessen hatte: Schreiben ist auch Handwerk und Rechtschreibung ist kein Goodie, sondern essentiell.

Damit lernte ich die nächste Lektion: ich musste lernen. Ich verstand, dass ich nicht innerhalb von drei Wochen Bestsellerautor werden konnte. Erst die Ausbildung. Da ich keinen Meister hatte, wurde ich Autodidakt. Viel gelesen habe ich immer schon und ich glaube, das ist für einen angehenden Autoren eine wesentliche Voraussetzung. Lesen ist Erfahrung in Dosen (das könnt ihr gerne zitieren). Und diese Erfahrung kann man nicht selbst machen.

So, genug für heute. Falls irgendjemanden mein weiser Rat interessiert, bitte ich um Rückmeldung, egal ob Facebook-Likes, Kommentare, oder selbstgebackene Torten (Erdbeeren mag ich am liebsten)

Und warum "Kirk Spaders geheimes Autorenhandbuch"? Ist doch klar, ich erzähle das Ganze nur dir und du erzählst es nicht weiter, oder?





Freitag, 7. Juni 2013

Augenrollenbrand

Ihr glaubt, Kirk Spader ist von der Bildfläche verschwunden, hat aufgegeben, schreibt nicht mehr, sammelt jetzt Kondome, die im Dunkeln leuchten?

FALSCH.

Er schreibt wie blöde. An welchem Buch schreibt er? Man soll sich ja auf ein Werk konzentrieren. Sagt man. Kirk schreibt aber gerade an einem Haufen Bücher. (Warum schreibt Kirk das in der dritten Person? Weiß er selber nicht, könnte man jetzt aber lassen.)

Ganz ehrlich, ich glaube Dan Brown kann sich in Ruhe auf ein Werk konzentrieren. Aber als angehender Erfolgsautor:-) sollte man erst mal herausfinden, was geht. Welches Genre ist das Richtige? Wie viele halbwegs gute Krimiautoren wären schon Bestsellerautoren, wenn sie statt dessen Erotik geschrieben hätten? Wie viele Jugendbuchautoren hätten mit Thrillern Weltruhm erlangt? Und woher weiß man das? Ich glaube, man muss es testen. Und wenn es nur Kurzgeschichten in verschiedenen Genres sind. Natürlich sollte man das schreiben, was einem selbst Spaß macht, aber ausprobieren kostet nix und hilft vielleicht.
Und im Moment glaube ich, sollte man eine Menge schreiben, weil die Zeit der E-Books irgendwann kommt.
Hä? Irgendwann? Die ist doch schon da!

Das sehe ich nicht so. Im Moment haben wir ein oder zwei Hände voll deutscher E-Book-Autoren, die wirklich Erfolg haben. Zehn Plätze tiefer in den Rankings sehen die Verkaufszahlen dann nicht mehr so rosig aus, hundert Plätze weiter unten schon gar nicht.
Das liegt daran, dass gar nicht sooo viele Leute E-Books lesen. Weil  sie keinen Reader haben, weil sie nicht wissen, wie man E-Books runterlädt, weil sie nicht wissen, was E-Books überhaupt sind.

Die Chance, als unbekannter Autor vom E-Book-Leser gefunden zu werden ist im Moment ohne Megamarketing so groß, wie auf dem Mond in eine Heftzwecke zu treten, die bei einer Apollo-Mission dort liegen geblieben ist.

Aber, um bei dem Vergleich zu bleiben: Wenn auf dem Mond irgendwann eine Milliarde Leute rumlaufen, wird die Wahrscheinlichkeit größer. In Deutschland dauert das aber noch.

Das heißt: keine Hektik. Wir können alle in Ruhe schreiben, lektorieren lassen, schöne Cover designen und ganz in Ruhe eine Leserschaft aufbauen.
Und wenn wir dann zwei, drei oder fünf Bücher professionell fertig gestellt haben, dann können wir uns überlegen, wann der richtige Zeitpunkt ist, sie zu veröffentlichen.
(Jaja, die Geduld hat keiner, ich auch nicht.)

Übrigens habe ich jetzt die Spracherkennung wieder für mich entdeckt und schreibe wieder mit Dragon Naturally Speaking. Das habe ich vor einem Jahr schon mal getestet und über die fantasievollen Interpretationen gegrinst. Ich hatte damals in das Mikro genießt und das Programm übersetzte das mit "Drücke Affenschwanz". Unbezahlbar.
Deswegen auch der Titel des Posts. Das Programm hat aus meiner Diktiererei das Wort "Augenrollenbrand" erkannt. Was ich wirklich gesagt habe muss ich nochmal nachforschen, aber das Wort ist toll, oder?



http://www.amazon.de/Latent-Doof-Roman-Neobooks-ebook/dp/B0081VLGR6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1370631823&sr=8-1&keywords=kirk+spader

Samstag, 5. Januar 2013

Gute Vorsätze (gültig vom 01.01.2013-.02.01.2013)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

euch allen ein superkalifagilistischexpialigetisches Jahr 2013. Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen.

An dieser Stelle kommt bei den meisten befreundeten Blogs ein Jahresrückblick. Bei mir nicht, 2012 war ein turbulentes Jahr, 2013 wird noch wilder.

Ich bin ein Autor in der Betaphase, das heißt, ich teste mich selbst, meine Möglichkeiten, den Markt, potentielle Leser, geeignete Genres und Literaturformen und ob das mit dem Schreiben überhaupt Spaß macht. Macht es. So viel kann ich sagen, aufhören werde ich damit nicht. Vor mir liegt ein Zettel mit dreißig Buchprojekten, von der satirischen Kurzgeschichte über Jugendbuch, Serien, Krimi, Thriller bis Horror.

Allerdings war der Erste meiner guten Vorsätze für dieses Jahr, mir realistische Ziele zu setzen. Also habe ich die Liste auf 10 Projekte zusammengestrichen. Um dieses Ziel zu erreichen muss ich jeden Tag fünf Seiten schreiben. Dabei rauskommen  werden dann hoffentlich folgende Bücher:

Charon II
Dunkle Geschichten II
Corner Hamilton
Zeus Freitag und das Buch der dunklen Worte (Teil 1)

Die anderen sechs  Arbeitstitel sind geheim, ich kann nur sagen, dass es sich um weitere Kurzgeschichten für die Lachfaltenmanufaktur handelt sowie um zwei Bücher im Romanformat. Ich muss mir dafür nur das Schlafen abgewöhnen, aber das wird ja sowieso überschätzt.

Weitere gute Vorsätze für 2013:

Ich werde mich nicht mehr selbst googeln.
Ich werde meine Verkaufszahlen nicht mehr alle fünf Minuten kontrollieren.
Ich werde bei den Verkaufszahlen erfolgreicher Selfpublisher nicht mehr neidisch.
Ich werde jeden Tag schreiben.

Wie schon im Titel beschrieben, haben diese Vorsätze ihre Gültigkeit bereits wieder verloren.

Aber ein guter Vorsatz bleibt:

Ich werde 2013 so viele Leser wie möglich glücklich machen.

Denn darum geht es. Jeder, der meine Geschichten liest und darüber gelacht oder nachgedacht hat, macht
mich glücklicher als sämtliche Statistiken.

Um das rauszufinden, bin ich darauf angewiesen, Feedback zu bekommen. Das geht am einfachsten in Form
einer kurzen Rezension zu dem jeweiligen Buch oder schreibt mir eine Mail an: kirkspader@googlemail.com

Übrigens bastele ich gerade an der "The Kirk Spader Page"-Seite bei facebook, eine Seite über mich und meine Bücher, über die ich mit meinen Lesern in Kontakt treten möchte.

Jetzt muss ich aber wieder tippen

Liebe Grüße

Kirk

Donnerstag, 15. November 2012

Das Ende des Papierbuch-Hypes

Ja, ich lebe noch. Ich habe nur keine Zeit zum bloggen, weil ich gerade die verdammt besten Geschichten seit Erfindung des Buchdrucks in meinen Compter hämmere.
Aber manchmal gibt es Sachen, die mich mehr ärgern als TetraPak-Verschlüsse.

Heute musste ich mal wieder irgendwo im Netz lesen, dass E-Books nichts anderes seien als ein "HYPE", übrigens mein Unwort des Jahrzehnts neben "Cerealien", aber egal.

E-Books sind also ein Hype. Großartige Erkenntnis. Ich weiß nicht genau, wer das geschrieben oder gesagt hat, aber ich möchte dazu gerne meine Meinung sagen:

Nach dem "Dinosaurier-Hype" ist ein überlebender Zweibeiner auf die Idee gekommen, Farbe aus zermatschten Tintenflöhen auf getrocknete Baumrinde aufzubringen. Der Mann hieß Gutenberg oder so. Das war ein Hype, der sich ziemlich lange gehalten hat, aber der ist jetzt ein klein bisschen vorbei. Himmel nochmal, der Mensch an sich ist eine faule Socke und Innovationen oder die besten Erfindungen der Neuzeit sind nicht entstanden, weil geniale Geister tolle Ideen hatten, sondern weil Menschen es nun mal bequem mögen. Wir sind faul und das ist gut so. Wir spannen keine Pferde mehr vor beräderte Holzkästen,weil die Fahrt von A nach B damit zu lange dauert, es verdammt wackelt, man sich den Rücken ruiniert und weil eine Kutsche mit Spoiler scheiße aussieht. Die teflonbeschichtete Pfanne ist nicht deswegen erfunden worden, weil sie ein Abfallprodukt der Raumfahrt oder des kalten Krieges war, sondern weil die gemeine Hausfrau keinen Bock mehr darauf hatte, Spiegeleier aus der Gusseisenpfanne zu flexen. Alles ist bequemer geworden. Auf einem 200 Zoll 3D-Fernseher sieht man mehr als auf den 34 cm-Schwarzweißkisten aus meiner Zeit. Musik kann man sich deswegen downloaden, damit man nicht mehr im Plattenladen warten muss, bis der Typ vor einem endlich seine 300 Led Zeppelin-LPs durchgehört hat. Man kauft bei Amazon, damit man nicht mehr um 18:31 Uhr vor den geschlossenen Türen von irgendeinem Laden stehen muss.

Das ist Bequemlichkeit! Und jeder Buchleser, der die Prachtausgabe der Nürnberger Weihnachtsbibel mit einem Gewicht von 20 KG in der Hängematte gelesen hat weiß, dass das haptisch ein unschlagbar tolles Gefühl ist, aber wenn einem das Ding auf den Kopf klappt, ist man tot!

Deswegen sage ich: E-Books sind geauso ein Hype wie dieses komische äh ... Internet. Das hat sich ja auch nicht lange gehalten, weil es so unpraktisch war.

Am 21.12.2012 ist ja auch dieser ganze "Erde-Hype" zu Ende, dann ist das Buch zu!

Also warum rege ich mich eigentlich auf. Da lese ich doch lieber ein gutes Buch. Ob das jetzt aus Papier ist oder aus E-Ink-Flöhen ist doch egal.

So, jetzt muss ich aber wieder schreiben.

Samstag, 1. September 2012

Leserwettbewerb zu "Latent Doof"

Hallo,

heute möchte ich allen Lesern die Möglichkeit geben, etwas zu gewinnen.

Wer bis zum 30.9.2012 um 12 Uhr eine Rezension zu meinem Roman "Latent Doof" schreibt, hat die Möglichkeit, an der Verlosung eines

Amazon-Gutscheines im Wert von 50 €

teilzunehmen.

Neobooks - Latent Doof: Roman

Für jede Rezension auf Amazon oder bei einer anderen Plattform, auf der "Latent Doof" zu kaufen ist (iTunes, Weltbild, Ciando, Buch.de, Buecher.de, Libri, Libreka, Mayersche, Hugendubel, Bol.de, und andere) wandert ein Los in den Lostopf.

Auch Empfehlungen oder Buchbesprechungen für "Latent Doof" in deinem Blog, auf facebook oder in öffentlichen Foren zählen natürlich mit.

Bitte schickt mir einfach einen Link zu der Rezension/Empfehlung/Buchbesprechung zusammen mit eurer E-Mail-Adresse an kirkspader@googlemail.com. Es kann auch mehrfach teilgenommen werden, zum Beispiel würden für eine Rezension und eine Empfehlung zwei Kärtchen in den Lostopf wandern.
Die Gewinnerin oder der Gewinner werden am 01.10.2012 hier bekannt gegeben.

Ich wünsche vel Erfolg und hoffe auf eine regeTeilnahme.

PS: Eure E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben, sondern nach Ende des Wettbewerbes von mr gelöscht.
Wer einfach nur so teilnehmen möchte, kann mir natürlich auch seine E-Mail-Adresse mitteilen und nimmt an der Verlosung teil.