Sonntag, 25. Dezember 2011

Was man in diesem Jahr noch lesen muss

Haruspex-Tödliches Orakel 

 Wie schrieb jemand darüber so treffend:

Mal was ganz anderes. Statt einer Wahrsagerin mit Glaskugel und einem schwarzen Raben auf der Schulter geht es hier tief ins Innere. Der Schreibstil ist elegant, die Helden der Geschichte sind sympathisch und es war mir nicht möglich, den Kindle aus der Hand zu legen, bevor ich wusste, wie das Ganze ausgeht.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der intelligente Thriller und einen eleganten Stil mag. Hut ab. 

Jetzt bei Amazon. Zum Preis einer Schachtel Zigaretten. Vorteile gegenüber Zigaretten: Dieses Buch ist
gesünder (zumindest für den Leser), qualmt nicht und macht richtig Spass. Spannung bis zum Schluss und garantiert frei von Weihnachtsambiente und Vampiren. 

Allen Bloglesern wünsche ich frohe Restfesttage und sage Danke für eure Treue.

Kirk Ende.


PS: Dunkle GeschichtenAuch das kann man ganz gut lesen;-)






Donnerstag, 15. Dezember 2011

Wie man sich Blut und Tränen erspart

"Vorsicht, das ist heiß, fass das nicht an." Haben wir alle als Kinder gehört, wenn uns unsere Eltern vor Herdplatten, Kerzenflammen, Feuer oder anderen Hitzequellen schützen wollten.
Wir haben erfürchtig genickt und sind demonstrativ einen Schritt zurückgegangen. Sobald die Eltern uns aus den Augen gelassen hatten, wurden wir neugierig. Die Herdplatte sah aus wie immer, eine Kerzenflamme war etwas Schönes, Feuer faszinierend. Also ausprobieren. Finger an die Platte, durch die Kerzenflamme ziehen, mit dem Schürhaken im Kamin rumstochern. Bitte mal Finger hoch, wer das NICHT getan hat. Dachte ich mir.
Doof, man hatte plötzlich eine Brandblase, es tat schweineweh und man durfte nicht mal losheulen, weil man sonst aufgeflogen wäre. Hätte man nur auf seine Eltern gehört.
Aber man lernt aus Erfahrung. Als Erwachsener ist man vernünftiger und nimmt Ratschläge an. Deswegen kaufen Millionen Menschen Ratgeberbücher. Diese Dinger hinten im Regal, die irgendwann ungelesen zu Staub zerfallen.
Seien wir ehrlich: Wir halten uns für schlauer und vernünftiger, als wir sind. In uns steckt immer noch ein Kind, das gerne selber ausprobieren möchte, neugierig ist, bereit, Risiken zu verdrängen.
Wenn das nicht so wäre sollten wir uns eindringlich fragen, ob wir noch leben.

Auch schlimme Erfahrungen helfen da nicht weiter. Dazu ein Beispiel:
An einem sehr sonnigen Tag in den Sommerferien 1984 spielte ich mit meinen Freunden in einem offenen Holzschuppen, der zu dem Campingplatz gehörte, auf dem ich fast jedes Wochenende verbracht habe. Zu dem Campingplatz gehörte ein altes Bauernhaus mit einem offenen Kamin, der natürlich im Sommer nicht benutzt wurde.
Ein anderer Junge kam aus dem Haus zu mir. Er hatte den verbogenen Schürhaken des Kaminbestecks in der Hand. Er rief mich und fragte mich, ob ich es schaffen würde, den Stiel des Hakens zu verbiegen.
Ich war in der Pubertät und fühlte mich herausgefordert. Also hielt ich meine Hände auf, um den Schürhaken zwecks Geradebiegen von ihm zu nehmen.

Ich konnte nicht ahnen, dass er den Kamin in Betrieb gesetzt hatte und den Schürhaken über eine Stunde in der Glut erhitzt hatte. Man konnte wegen der Sonne nicht sehen, dass das Ding rot glühte.
Mein Schrei gellte über den gesamten Campingplatz, die Narben hatte ich noch viele Jahre.
 (Natürlich habe ich den Kerl verdroschen.) Habe ich daraus gelernt? Meide ich offene Kamine? Nö.

Aber worauf ich hinaus will: Hätte der Typ mir vorher gesagt, dass der Haken glühend heiß ist, hätte ich ihn
wohl kaum in die Hand genommen.

Als angehender Autor hat man auch diese beiden Möglichkeiten: Man kann seine eigenen Erfahrungen machen und alle Ratschläge in den Wind schießen. Das kann klappen. Auf die Schnauze fallen ist wichtig.

Aber ich finde, intelligenter ist es, sich anzuschauen, was andere in der gleichen Situation getan haben.

Was haben Amanda Hocking, John Locke, Joanne K. Rowling oder Stephen King am Anfang ihrer Autorenkarriere gemacht? Wo hatten Sie Erfolg, wo sind sie auf die Schnauze gefallen? Was hat sie motiviert, wie haben sie es geschafft so unglaublich viele Bücher zu verkaufen?

Ich habe sie alle angerufen und gefragt, hier kommen die Tipps der besten Schriftsteller der Welt:

Stop. So einfach ist es nicht. Aber auch nicht schwer. Jeder dieser Autoren hat eine Website, einen Blog und viele haben über das Schreiben geschrieben (Stephen Kings Buch heißt so: "Über das Schreiben")
Also, kauft euch diese Bücher, lest sie aufmerksam, lernt und setzt die Tipps um. Natürlich kann man nicht alles gebrauchen, aber ich habe dadurch schon eine Menge gelernt und erfolgreich angewendet.

Zum Beispiel, dass man unter seinen Blogbeiträgen einen Link zu seinen eigenen Werken setzen soll (Das ist sowas von logisch, aber ich Premiumdummie habe das bisher verpennt. Tipp von John Locke übrigens) Also:

Kauf das: http://www.amazon.de/Dunkle-Geschichten-ebook/dp/B005HK042C/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1323974798&sr=1-1
Jetzt sofort. Danke schon mal. Kirk

Freitag, 25. November 2011

Weihnachten steht vor der Tür. Diesmal mach ich nicht auf.

Sommer ist Winter ohne Schnee. Zumindest war es dieses Jahr so. Nach dem direkten Übergang vom Frühling in die Öffnungszeit der Weihnachtsmärkte stelle ich entsetzt fest, dass uns eine ganze Jahreszeit unterschlagen wurde. (Auch wenn es im Frühling so warm ist wie im Sommer, ist das nicht das Gleiche.)

Also haken wir das Jahr ab und freuen uns auf Weihnachten. In ein paar Tagen ist der erste Advent und wir werden wahlweise das erste Stück Schokolade in Form eines Tannebaums aus dem Kalender pulen oder im selbstgebauten Adventskalender unserer Lieben ein liebevoll verpacktes Toffifee vorfinden.
Spätestens jetzt ist eines klar: Nur noch vier Wochen bis Heiligabend. Der Profi hat bereits alle Weihnachtsgeschenke im Schrank und dank Amazon hat er sich dafür keinen Meter bewegen müssen. Die Nostalgiker setzen die letzten Streichhölzer in das Eiffelturmmodell, Maßstab 1:1 ein und die Menschen mit Prinzipien haben noch keine Geschenke gekauft. Weil man sich dieses Jahr nichts schenkt. Aber wie jedes Jahr kann man nicht sicher sein, dass sich alle daran halten.
Also Heiligabend morgens 10 Uhr in die Stadt. Powershopping. Schade, dass alle vorsichtigen "Sich-Weihnachten-nichts-Schenker" an dem Tag auch in der Stadt sind. Kaufhäuser werden zu Schauplätzen menschlicher Dramen, erste Konsumenten bleiben reizüberflutet und paralysiert einfach in den Gängen stehen, bis der Mob sie zur Seite rempelt. Das Verkaufspersonal hat sich in die Teeküche zurückgezogen und die Kassenkräfte haben nicht mal mehr Zeit die elementarsten aller Fragen zu stellen: "Sammeln Sie Treuepunkte? wahlweise "Haben Sie eine Bonuskarte?" Geldautomaten werden im 10-Minutentakt neu befüllt und die ersten erfolgreichen Jäger vernichten morgens um 11 Uhr Glühwein für 6 Euro pro Tasse bei 4 Euro Tassenpfand.
Es herrscht blanke Panik, Beamte des SEK sichern Spielwarenabteilungen und in den Elektronikfachmärkten für "Ich bin doch nicht blöd"-Kunden stehen die Wasserwerfer hinter der Flachbildschirmpräsentationsfläche.
Aber mal ehrlich, was soll man denn auch schenken? Die Leute haben doch schon alles.

 Nein, haben Sie nicht. Weihnachten werden tonnenweise Bücher gekauft. Ich bin sicher, dass die Dinosaurier wegen Weihnachten ausgestorben sind. Klare Sache- Steinzeitmensch macht Bücher aus Pflanzen, damit seine Sippe Weihnachten was zu verschenken hat. Dinosauerier fressen Pflanzen, es sind aber keine mehr da. Fleischfressende Dinosaurier fressen pflanzenfressende Dinosaurier. Die sind aber auch nicht mehr da, weil verhungert. Wer bleibt über? Der bücherverschenkende Steinzeitmensch. Hat sich daran irgendwas geändert? Nö.
Logische Folgerung: Wer Bücher verschenkt, ist ein Steinzeitmensch. Moderne Menschen verschenken E-Reader. Natürlich werden für einen E-Reader Tonnen von Bytes, Mega- und Gigabytes benötigt. Wir wissen, das die in Asien hergestellt werden. Oder Indien. Und da wachsen so viele von diesen Bytes, dass die nie ausgehen. Und weil die nicht an Bäumen wachsen, sondern wie Erdbeeren am Boden,  bleibt der Wald fit und gesund.
Also, wer einen E-Reader verschenkt, sorgt dafür, dass die Dinosaurier irgendwann wiederkommen und was zu essen und zu lesen haben. Das ist doch eine gute Sache. In diesem Sinne schon mal frohes Fest.
Und wenn ihr was zu lesen braucht:

http://www.amazon.de/Dunkle-Geschichten-ebook/dp/B005HK042C/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1323974798&sr=1-1

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Meine Kleinen

Spannend

Mythisch
Tierisch

(Bitte auf die Bildunterschriften klicken, wie man die Bilder verlinken kann, ist mir ein Rätsel)

Drei kleine eBooks, der Start einer eigenen Satirereihe bei neobooks.com und die für mich verblüffende Feststellung, dass ich mich in bester Gesellschaft bewege. Sebastian Fitzek, Friedrich Ani, Thomas Thiemeyer,
Markus Heitz und viele andere bekannte  deutsche Autoren haben ebenfalls kleine Geschichten im Rahmen der neobooks-Singlereihe dort veröffentlicht. Und natürlich auch eine Reihe von tollen neobooks-Nachwuchsautoren, deren Werke ich in diesem Blog demnächst vorstellen werde.
Da kann ich nur sagen: Liebe Kollegen, es macht Spass mit euch im virtuellen Regal zu stehen.

Wenn ihr mehr von mir lesen wollt:




 

Freitag, 7. Oktober 2011

Jetzt geht es los

Ich muss mal nostalgisch werden. Am 18.02.2011 habe ich bei neobooks meinen Minithriller "Bis das Harz gefriert" eingestellt und gedacht: Die lachen dich aus. Jetzt ist die Geschichte veröffentlicht worden, siehe voriger Post.
Ich habe am "Tag des Schreibens" teilgenommen und Platz 5 geschafft, auch die Geschichte gibt es demnächst als eBook.
Durch den Wettbewerb "Magisches Essen" habe ich ein Angebot für eine eigene Satire-Reihe bekommen, in der im Oktober 2011 drei Geschichten von mir, unter anderem "Charons letzte Fahrt" veröffentlicht werden.
Vor zwei Tagen habe ich vom Verlag das "Go" bekommen, einen richtigen, großen 400-Seiten Satireroman zu schreiben, der voraussichtlich im nächsten Frühjahr in die eRegale kommt.
Unfassbar. Aber am schönsten finde ich, dass ich in dieser Zeit eine Menge interessante, supernette und coole Leute kennengelernt habe, die mich unterstützen und mich motivieren.
 Dafür möchte ich euch allen danken und ich freue mich darauf, euch auf der Buchmesse oder bei einer anderen Gelegenheit persönlich kennenzulernen.
So, dann werde ich mal meinen Roman schreiben. Kirk Ende.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Mörderische Weihnacht überall - jetzt als eBook bei Droemer Knaur


In den Läden kann man ja jetzt schon Dominosteine und Spekulatius kaufen. Also ist es Zeit, auch Weihnachtslektüre anzuschaffen. Mein Tipp wäre das obige Buch, in dem 12 Autoren quer durch die Republik zeigen, was Weihnachten so in Berlin (gleich dreimal vertreten), Essen, Bad Dürrheim, Emden, München, Münster, Stuttgart, Duisburg, Hagen und Aschaffenburg passieren kann. Spannung und (was unter anderem meine Geschichte betrifft) Spaß für alle Krimileser, die zwischen Glühwein und Kaminabend gerne auf Tätersuche gehen. 

Donnerstag, 29. September 2011

Lieber Jeff,

ja, damit meine ich Jeff Bezos, den C.E.O. von Amazon.

Lieber Jeff, ich finde es toll, dass du diesen Blog offensichtlich aufmerksam verfolgt hast. Dir ist aufgefallen, dass es hier mittlerweile dank neobooks.com einen Haufen toller Autoren gibt, die wunderbare eBooks schreiben. Damit meine ich nicht nur mich, sondern alle, die mit mir in der Reihe auf ihren Pferden saßen und warteten, bis es endlich losgeht. Gestern hast du zum Angriff geblasen. Die Vorstellung von insgesamt vier fabelhaften eReadern, besonders des Kindle Fire sollte die eBook-Landschaft (und die Einstellung aller "Ei-Platten-User") umkrempeln. Weihnachten 2011 werden eine Menge Leute endlich wissen, dass ein Kindle erschwinglich und außerordentlich praktisch ist. Hunderttausende werden die Dinger auspacken und bei Amazon schauen, was man denn so an Büchern da draufpacken kann.
Deswegen werden wir Autoren jetzt schreiben, bis wir umfallen und Geschichten produzieren, die die Leute lesen wollen. Danke für die Hardware, um den Rest kümmern wir uns jetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Kirk Spader

Mehr von mir? Bitteschön:
http://www.amazon.de/Dunkle-Geschichten-ebook/dp/B005HK042C/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1323974798&sr=1-1